Von Hamburg nach Bali unterwegs als Fotograf  

                                 und Holzschnitz-Künstler

Das Ende des zweiten Weltkriegs war noch nicht in Sicht, als Götz Peter an der Ostsee in Rerik geboren wurde. Als Fünfjähriger flüchtete er mit seinen Eltern und zwei Geschwistern vor der russischen Besatzung nach Saarbrücken. Dort besuchte er die Schule bis zum Abitur. Saarbrücken wurde ihm zu eng. Deshalb startete er nach Hamburg, um an der Hochschule für Bildende Künste, am Lerchenfeld, Fotografie zu studieren. Es waren aufregende Zeiten in Hamburg. Die HFBK war eines der Zentren der 68er Revolte. Die Studenten gebärdeten sich als Bürgerschreck und überzogen die Hansestadt mit ihren Kunstaktionen. Viele bedeutende Künstler wie „Loriot“ alias Victor von Bülow starteten hier ihre Karriere.

Die ersten Aufträge ließen nicht lange auf sich warten. Er war schnell für die großen Zeitschriften wie Stern, Spiegel, Konkret und den Jahreszeiten-Verlag unterwegs. Der Auftrag von einer  Handwerker-Zeitung in den siebziger Jahren ein Kinder-Tierpuzzle zu entwerfen, es zu schnitzen, die Anleitung zu schreiben und das fertige Puzzle zu fotografieren, war die Initialzündung für die zweite Karriere als Holzschnitzer. Viele Tier-Puzzle entstanden, neben seiner fotografischen Tätigkeit, in den folgenden Jahrzehnten.

Da Hamburg ihm auch zu eng wurde und er seinen Freiheitsdrang, die Neugier auf fremde Kulturen, Menschen und Tiere befriedigen wollte, bereiste er die halbe Welt bis Australien. Besonders die asiatischen Länder zogen ihn in ihren Bann und Bali wurde, neben Hamburg, zur zweiten Heimat.

Auf Bali ist die kultische Schnitzkunst von großer Bedeutung. G. P. Reichelt schaute den Schnitzkünstlern über die Schulter und perfektionierte seinen Stil.

Die verschwindende Artenvielfalt mit der einhergehenden Umweltzerstörung wurden für ihn ein wichtiges Thema. So entstand die große „ARCHE NOAH“ mit einer Baulänge von 150 cm mit 142 Tieren. Diese Arbeit, wurde mit einer Eintragung ins GUINESS BUCH DER REKORDE, belohnt.

Bei dem Vortrag in der „ALTEN SCHULE“ in Meddewade, wird zum ersten Mal das bedeutendste Werk seiner Holz Schnitzkunst, die „GIER-KRAKE“, der Öffentlichkeit präsentiert. G: P. Reichelt war mit seinen Werken im „Museum für Völkerkunde“ in Hamburg, bei Ausstellungen „Kunst trifft Handwerk“ in Eutin und bei „Du und Deine Welt“ in den Messehallen Hamburgs vertreten. Er stellte auf dem jährlichen Weihnachtsmarkt im „Heiligengeist-Spital“ in Lübeck aus und ist in diesem Jahr Weihnachten in der St. Petri-Kirche in Lübeck zu sehen.

 

 

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